|
Erweiterung der Feuerwache Esingen
Die Feuerwache Esingen wird derzeit um fünf
Löschfahrzeug-Einstellplätze erweitert. Die Bauarbeiten (siehe auch
Bildergalerie auf dieser Homepage) haben bereits begonnen und werden
voraussichtlich bis zum Ende des Jahres 2012 andauern.

Im Zuge der Baumaßnahme ist es erforderlich, neue
Regenwasserkanäle zu verlegen. Hierfür muss der Straßenabschnitt zwischen
Sporthalle und Schützenheim zeitweise gesperrt werden. Die dort befindlichen
Parkplätze können nicht angefahren werden. Weiterhin kann es zu
Beeinträchtigungen durch den Baustellenverkehr kommen.
Bitte weichen Sie
während dieser Zeit zum Parken auf die angrenzenden Straßenräume aus.
Wichtiger Hinweis:
Die vorhandenen Freiflächen vor dem Feuerwachen-Gebäude bleiben
ausschließlich den Einsatzkräften der Feuerwehr vorbehalten. Die Straße "An der
Feuerwache" dient der ausschließlichen Zu- und Abfahrt der
Feuerwehr-Einsatzfahrzeuge und muss uneingeschränkt frei gehalten werden!

Blutspendetermine 2012 in Tornesch

Die Termine sind jeweils auf einem Mittwoch in der Zeit
von 15.00 Uhr bis 19.30 Uhr in der Altentagesstätte,
Pommernstr. 91
04.07.2012 / 05.09.2012 / 05.12.2012
Wer darf Blut spenden?
Ein
Blutspender
-
muss mindestens 18
Jahre alt sein und darf ein Alter von 69 Jahren
nicht überschritten haben
-
darf bei der ersten
Blutspende nicht älter als 60 Jahre sein
-
muss ein
Mindestgewicht von 50 kg haben
-
sollte sich gesund
fühlen
-
sollte einen
stabilen Blutdruck haben
-
darf keine
Körpertemperatur über 37,5 °C haben
-
sollte vor der
Spende unbedingt ausreichend essen und trinken
-
darf innerhalb der
letzten 12 Stunden keinen Alkohol getrunken haben
-
darf keine Drogen
innerhalb der letzten 4 Wochen konsumiert haben
-
darf sich in den
letzten 5 Monaten weder gepierct noch tätowiert
haben
-
darf seit mindestens
6 Monaten keine größere Operation gehabt haben
-
darf pro Jahr bis zu
6 Vollblutspenden leisten, Blutspenderinnen bis zu
vier

Bei der Feuerwehr brennt’s
MITGLIEDERSCHWUND
Die Lage ist noch nicht dramatisch – aber sie spitzt
sich zu: Schleswig-Holsteins Feuerwehren fehlen
zunehmend die Freiwilligen.
(Artikel von mir, erschienen in Schleswig-Holstein am
Sonntag.
Kiel – Wer Hilfe braucht, wählt 112. Doch was, wenn dann
keiner mehr kommt? In „Deutschland hat sich eine
Vollkaskomentalität breitgemacht“, schimpft Andreas
Fließ, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) in
List auf Sylt. Vor sieben Jahren wurde seine Wehr zur
ersten Pflichtfeuerwehr der Bundesrepublik. Der Grund:
zu wenig Freiwillige.
In Schleswig-Holstein sind die Zahlen der freiwilligen
Feuerwehrleute zum Teil dramatisch zurückgegangen. Im
Kreis Schleswig-Flensburg etwa sank die Zahl der
Mitglieder in den vergangenen zwölf Jahren um 1009. Aufs
ganze Land gesehen ist die Lage noch nicht ganz so
dramatisch, da sank die Gesamtzahl der Feuerwehrleute im
selben Zeitraum um 1.386.
Problem Lebensumstände
Schuld daran ist einerseits die von Fließ bemängelte
Vollkaskomentalität. Mit dem Begriff kritisiert der
Wehrführer, dass viele zwar 112 wählen wollten, aber
sich für den Erhalt des Schutzes nicht verantwortlich
fühlten. Und so schwinde die Zahl derer, die ausrücken,
wenn Hilfe gebraucht wird. Verantwortlich für den
Mitgliederschwund bei der FFW sind zudem die veränderten
Lebensbedingungen der Menschen. Bester Beweis hierfür:
Es gibt heute 72 Jugendfeuerwehren mehr als im Jahr
2000, sie zählen 9.568 Mitglieder. Doch jährlich
verlassen rund 1.400 Jugendliche diese Wehren wieder,
berichtet Detlef Radtke, Vorsitzender des
Landesfeuerwehrverbandes Schleswig-Holstein. Warum? Weil
zum einen die Förderung der Jugendarbeit von Seiten des
Landes immer weiter dezimiert werde, so der
Landesbrandmeister. Zum anderen begännen die
Jugendlichen irgendwann eine Ausbildung – und die sei
oft aus örtlichen oder zeitlichen Gründen nicht mehr mit
einem Einsatz bei der FFW zu vereinbaren.
Christian Albertsen, Kreiswehrführer in Nordfriesland,
merkt zudem an, dass viele der 25- bis 40-Jährigen
heutzutage gar nicht mehr dort arbeiteten wo sie
wohnten. „Vor 15, 20 Jahren arbeitete man doch oft noch
in einem Umkreis von fünf Kilometern zum Wohnort. Heute
sind das oft 50 bis 100 Kilometer“, stellt er fest.
Viele würden daher gar nicht mehr in eine Wehr
eintreten, da sie nicht gewährleisten könnten, dass sie
vor Ort sind, wenn es brennt.
Problem Tagesbereitschaft
In der Tat stellt die sogenannte Tagesbereitschaft
vielerorts heute das größte Problem der Wehren dar. Denn
auch wenn die Wehren rein rechnerisch ihre Sollstärken
hätten, müsse dies noch lange nicht heißen, dass sie am
Tag auch genügend Feuerwehrleute verfügbar hätten, um
tatsächlich einen Einsatz durchführen zu können, gibt
Radtke zu bedenken. Für Nordfriesland hat Albertsen in
einem „Masterplan Daseinsvorsorge“ deutlich gemacht, wie
desolat die Einsatzlage schon jetzt in einigen Orten des
Kreises ist. Demnach gibt es bereits zahlreiche
Gemeinden, die nicht mehr gewährleisten können, dass
eine FFW innerhalb von maximal fünf Minuten nach ihrer
Alarmierung am Einsatzort ist. Im Gegenteil: Es gibt
sogar einige Orte, da kann dies an Werktagen 15 Minuten
und mehr dauern – etwa in Tönning.
Die Lösung: Die Wehren müssen an die jeweiligen
Leitstellen melden, wann sie mit welchem Material und
Personal ausgestattet sind. Entsprechend werden
mittlerweile gleich mehrere Wehren alarmiert, die dann
gemeinsam einen Einsatz durchführen. Wie in Schleswig
etwa, das bei größeren Einsätzen bereits Hilfe von den
kleineren Nachbargemeinden braucht.
Problem Vollkaskomentalität
Das allein hilft aber nicht, das Problem zu lösen,
betonen Fließ, Albertsen und Radtke unisono. So würden
nur die Symptome bekämpft. Eigentlich aber gehe es
darum, die Menschen wieder zu motivieren, sich in der
Feuerwehr zu engagieren. So seien im Kreis Nordfriesland
etwa nur drei Prozent der Bevölkerung Mitglied in der
FFW, sagt Albertsen.
Mancherorts geht der Schwund der Mitglieder gar so weit,
dass die Gemeinden – die in Deutschland per Gesetz zur
Gewährleistung des Brandschutzes verpflichtet sind –
ernsthaft über die Einrichtung von Pflichtwehren
nachdenken. In ihr werden alle 20- bis 50-Jährigen durch
die Gemeinde aufgefordert, sich auf ihre Eignung für die
Feuerwehr testen zu lassen. Der Dienst ist für die
anschließend Verpflichteten dann ähnlich wie in einem
Arbeitsverhältnis – Anwesenheitspflicht, vier Wochen
Urlaub, Attest im Krankheitsfall. Aus Sicht des
Landesfeuerwehrverbandes ist dieser Schritt die ultima
ratio. „Es ist ungleich schwerer, Menschen zu
motivieren, wenn sie zu etwas verpflichtet wurden
anstatt es freiwillig zu tun“, gemahnt
Landesbrandmeister Radtke. Die Fluktuation sei bei
solchen Wehren deutlich höher, sobald die
Zwangsverpflichteten wieder gehen dürften – nach der
Pflichtzeit von sechs Jahren täten sie dies auch oft.
Was unter anderem die Ausbildungskosten für die Wehren
in die Höhe treibt.
Thomas Kusch, Wehrführer in Burg (Dithmarschen) kennt
dieses Problem. Als in seiner Wehr vor drei Jahren die
Hälfte der Mitglieder nach einem Streit austrat, wurde
aus der dortigen Freiwilligen Feuerwehr eine
Pflichtwehr. „Die Motivation ist da nicht so
berauschend“, berichtet er. Dennoch würde er es
befürworten, wenn die Gemeinde sich in ein bis zwei
Jahren dazu entschlösse, die Wehr weiterhin als
Pflichtfeuerwehr zu führen. „Es ist halt so unglaublich
schwierig, Freiwillige heranzubekommen.“
Der Wehrführer von Deutschlands erster Pflichtfeuerwehr
in List auf Sylt hingegen ist ein Fan dieser Einrichtung
geworden. Es sei zwar ein heikles Thema, wenn die Leute
gegen ihren Willen kommen müssten, doch er habe das in
seiner Wehr gut in den Griff bekommen, sagt Andreas
Fließ. Und sonst fühle sich ja keiner mehr für den
anderen verantwortlich. Dazu passt es, dass derzeit auf
der Insel auch Kampen und Rantum überlegen, eine solche
Pflicht einzuführen.
Problem Berufsfeuerwehren
Eine Alternative zu den Pflichtwehren wäre die
Einrichtung beziehungsweise Aufstockung von
Berufsfeuerwehren. Bisher gibt es in Schleswig-Holstein
vier – in Flensburg, Kiel, Neumünster und Lübeck. Eine
Alternative zur FFW sind diese aber nicht. Im Gegenteil,
alle vier werden zusätzlich von Freiwilligen in den
Städten ergänzt. Das erklärt sich aus den Kosten: Eine
Berufsfeuerwehr arbeitet im Schichtbetrieb, also
braucht es schon einmal drei Menschen, um jede Schicht
abzudecken. Ein Einsatzfahrzeug ist mit mindestens fünf
Menschen besetzt – das macht pro Tag mindestens 15
Feuerwehrleute. Rechnet man nun pro Person
Personalkosten in Höhe von 50-60.000 Euro, ist schnell
klar, dass sich dies die meisten Gemeinden auch bei
Zusammenlegungen nicht leisten können.
Problem Ehrenamt
Es gibt, so sind sich alle Gesprächspartner einig, nur
eine Lösung: Das Ehrenamt Feuerwehr muss aufgewertet
werden. „Der Dienst bei der FFW ist nicht mit dem
Engagement in einem Fußballverein zu vergleichen“,
unterstreicht Landesbrandmeister Radtke. „Da ist zum
einen die Tatsache, dass ein Feuer keine Rücksicht auf
Uhrzeiten nimmt. Ein Feuerwehrmann muss immer raus,
nicht nur Donnerstagnachmittag um 16 Uhr“, erklärt er
weiter. Zudem gebe es eine Verpflichtung, zum Einsatz-
und Übungsdienst zu erscheinen. Doch vor allem „setzen
unsere Freiwilligen mit jedem Ausrücken ihre Gesundheit
und ihr Leben aufs Spiel!“ Dies müsse endlich
gesellschaftlich anerkannt werden. Radtke fordert daher
von der Politik:
-
Größtmögliche Anerkennung der Feuerwehr-Ausbildung
für Beruf und Studium.
Beteiligung an Kinderbetreuungskosten.
-
Kostenfreie Nutzung von städtischen Einrichtungen
wie Schwimmhallen, Bibliotheken und
Volkshochschulkursen.
-
Kostenlose Nutzung des Öffentlichen
Personenverkehrs.
-
Bevorzugte Einstellung von Mitgliedern der FFW in
Verwaltung und Betrieben der Städte und Gemeinden.
-
Zulassung von Mitgliedern der FFW bei internen
Stellenausschreibungen von Städten und Gemeinden.
-
Anrechnung der Feuerwehrdienstzeit auf die Rente.
Textquelle: Schleswig-Holstein am Sonntag / Kathrin Emse

Standorte von
Defibrillatoren an die Leitstelle melden!
Defibrillatoren retten Leben. Die Geräte, die per
Stromstoß eine Wiederbelebung ermöglichen, könnten
jedoch häufiger zum Einsatz kommen. Nämlich dann, wenn
die Rettungsleitstelle in Elmshorn über ihre Standorte
Bescheid wüsste. "Wir könnten gemeinsam mit dem Anrufer
viel wirksamere Hilfe leisten, wenn wir wissen, wo genau
sich die Geräte befinden", erläutert Leitstellenchef
Stephan Bandlow-Hoyer.
Die
Leitstellen-Disponenten wissen aus Erfahrung, dass nur
wenige Anrufer mit den lebensrettenden Maßnahmen
beginnen, sondern durch den Disponenten telefonisch
angeleitet werden müssen. Die Leitstellenmitarbeiter
unterlegen wiederum der Verpflichtung, den
Hilfeersuchenden am Telefon die richtigen
Erste-Hilfe-Maßnahmen zu erläutern. Die Laien wären
jedoch im Falle einer Wiederbelebung deutlich
erfolgreicher, wenn sie einen Defibrillator einsetzen
könnten. Derartige Geräte gibt es inzwischen zuhauf -
sie hängen etwa in öffentlichen Geschäften oder
Sporthallen aus und sind ach frei im Handel käuflich.
Die
Regionalleitstelle, so erläutert Bandlow-Hoyer, könnte
die Standorte der Geräte problemlos in ihren
Leitstellenrechner hinterlegen und den Anrufern schon
beim Notruf mitteilen, dass sich ein Gerät in
unmittelbarer Nähe befindet. Oder es könnte durch eine
Streifenwagenbesatzung gebracht werden.
(Textquelle:
Pinneberger Zeitung)
Auf der
Homepage der Leitstelle West finden Sie das
entsprechende Meldeformular sowie weitere Informationen!

Ein
"Mausklick" auf den Button!


Informationsplattform für den
Digitalfunk in Schleswig-Holstein
Am 31. Januar wurde die
Internetplattform www.digitalfunk-sh.de
frei geschaltet. Damit besteht für alle Nutzerinnen und
Nutzer des künftigen BOS-Digitalfunks aber auch alle
Interessierten die Möglichkeit, sich über die Einführung
des BOS-Digitalfunks in Schleswig-Holstein zu
informieren. Aktuell ist der Umfang der Informationen
noch überschaubar, aber gerade dies bietet für Sie die
Möglichkeit, dass die zukünftigen Inhalte an Ihrem
Informationsbedürfnis ausgerichtet werden. Alle, die
beim Gestalten dieser Seite mitgewirkt haben, freuen
sich, wenn Sie diese Seite nutzen und sind für jeden
konstruktiven Hinweis dankbar.

Endlich: Fünfter Gerätewart der
Kreisfeuerwehrzentrale bleibt
Pinneberg begrüßt die Entscheidung des Kreistages, den
"kW-Vermerk" zur Stelle eines fünften Gerätewartes an
der Kreisfeuerwehrzentrale in Tornesch-Ahrenlohe zu
streichen.
Einer Wiederbesetzung des Postens zum 1. Mai 2012, wenn
ein Mitarbeiter in den Vorruhestand geht, dürfte damit
nichts mehr im Wege stehen. „Mir ist ein Stein vom
Herzen gefallen“, sagte Kreiswehrführer Bernd Affeldt
nach dem einmütigen Votum aller Abgeordneten während der
Kreistagssitzung am 3. Dezember. Er bedankte sich, dass
die Kreistagsabgeordneten damit einer zuvor ebenfalls
einstimmig ausgesprochenen Empfehlung des Ausschusses
für Sicherheit, Umwelt und Ordnung (USO) gefolgt sind.
Affeldt machte aber ebenso deutlich, dass die Aufregung
um diesen wichtigen Arbeitsplatz im logistischen Zentrum
aller Feuerwehren des Kreises viel Kraft gekostet hat.
„Wir hätten uns dieses Theater lieber erspart“, sagte
er. Es waren viele Gespräche mit der Verwaltung und den
politischen Parteien notwendig, um die jetzige
Entscheidung herbeizuführen. Zeit, die man als
Ehrenamtlicher auch anders hätte nutzen können. Zum
Hintergrund: Laut einemVertrag zwischen dem KFV und dem
Kreis Pinneberg beschäftigt der Kreis an der
Kreisfeuerwehrzentrale hauptamtliche Gerätewarte. Die
Anzahl wurde auf fünf festgelegt. Im Zuge der
Einsparbemühungen hatte der damalige Landrat Dr.
Wolfgang Grimme 2007 für eine Stelle im Stellenplan den
Vermerk "keine Wiederbesetzung" (kW) eingetragen – ohne
den KFV vorab darüber zu informieren. Affeldt: "Dabei
hatten wir zuvor der Vorruhestandsregelung für einen
Gerätewart nur unter Maßgabe der lückenlosen
Wiederbesetzung zugestimmt.“ Erst ein entsprechender
Hinweis der Rechtsabteilung im Kreishaus sowie eine
erneute Untersuchung, welche die Notwendigkeit von fünf
Gerätewarten bestätigte, hätten zu einem Umdenken
geführt. Was in dem logistischen Zentrum der Feuerwehren
des Kreises Pinneberg geleistet wird, verdeutlicht KFV
Jahresbericht 2010: In der Atemschutzwerkstatt wurden
8164 Atemluftflaschen gefüllt, 705 Flaschen für die
TÜV-Abnahme vorbereitet. 1204 Atemschutzgeräte wurden
geprüft, dazu 543 Masken. In der Schlauchwerkstatt
wurden 3665 Druckschläuche (mehr als 70 Kilometer)
gewaschen.
Quelle: KFV aktuell/Pressewart M. Bunk

Matze durfte sehr lange fegen vor dem Rathaus!!


Fehlalarme von Rauchwarnmeldern Bürgern
nicht in Rechnung stellen
KIEL.
Feuerwehreinsätze aufgrund von Fehlalarmen durch einen
defekten Rauchwarnmelder sollten Bürgern von den
Kommunen nicht in Rechnung gestellt werden. „Die
Bereitschaft, die Feuerwehr so früh wie möglich zu
rufen, lässt nach, wenn die Menschen befürchten müssen,
hinterher die Kosten zu tragen“, sagte Innenminister
Klaus Schlie am Montag (21. November) in Kiel. Viele
Alarmierungen kämen aus der Nachbarschaft. Die Bürger
dürften für ihre Aufmerksamkeit und Umsicht keine
Nachteile haben. Schlie appellierte an die Bevölkerung,
auf die Funktionstüchtigkeit ihrer Rauchwarnmelder zu
achten. „Rauchwarnmelder retten Leben“, sagte der
Minister. Seit Anfang des Jahres müssen Rauchwarnmelder
in Schlafräumen, Kinderzimmer und Fluren installiert
sein. Eigentümer und Wohnungsinhaber sind verpflichtet,
die Anlagen regelmäßig zu warten. „Diese gesetzliche
Pflicht sollte für jeden schon aus eigenem Interesse
sehr ernst genommen werden“, sagte der Minister.
Auslöser der Meldung war ein Fall aus Schleswig. Hier
hatte die Stadt nach einem Fehlalarm einen
Gebührenbescheid über 894 Euro an die betroffene Familie
verschickt. Dieser wurde erst nach Intervention durch
den LFV SH und Presseberichterstattung zurückgenommen.
Die AGBF hat zu der Frage ebenfalls Stellung bezogen und
führt aus: „Rauchwarnmelder sind keine Teile von
Brandmeldeanlagen nach DIN 14675. Somit können keine
Gebühren für eine Falschalarmierung gefordert werden. Es
wäre kontraproduktiv, wenn einerseits von den
Feuerwehren die Anschaffung von Rauchwarnmeldern
empfohlen wird und andererseits bei Falschalarmierungen
Gebühren erhoben werden.“ Das schleswig-holsteinische
Brandschutzgesetz lässt Gebühren ausdrücklich nur für
Fehlalarme von Brandmeldeanlagen zu (neben anderen hier
nicht zutreffenden Fällen).

|